Februar 2009

Lara — Ein kleiner weiss-schwarzer Hund bringt soviel Farbe ins Leben

Seit 15. Dezember geht es bei mir recht bunt zu - und das nur im positivsten Sinn! An diesem (Glücks-)Tag zog Lara bei mir ein. Kann mir keine bessere Hündin vorstellen, als diese kleine Spanierin. Sie hat so ein liebes Wesen und ist sehr verschmust und anscheinend wild entschlossen, den Rekord im Dauergekraultwerden aufzustellen. Wer zu früh aufgibt, wird mit einem freundlichen Nasenstubsen sanft zum weitermachen aufgefordert.

Sie hat sich von Anfang an bei mir wohlgefühlt und es gab keine Eingewöhnungsprobleme. Weder bei mir zu Hause noch in der Agentur. Nehme sie ja jeden Tag mit ins Büro. Morgens und abends machen wir Spaziergänge am Main, da ich direkt am Ufer wohne. Die Mittagspause verbringen wir mit ausgiebigen Feldspaziergang an der Schleppleine. Freilaufen lasse ich sie noch nicht, aber ich denke, das wird bald, denn sie kommt mitlerweile immer, wenn ich sie rufe.

Sie liebt es, Auto zu fahren. Allerdings ist sie ein echtes Kind der Freiheit: Angeleint bzw. angegurtet sein, mag sie nicht und hat mir schon ein Geschirr und zwei Leinen durchgebissen. Die Lösung war ein Schutzgitter und Lara findet es toll, alles aus der großen Scheibe der Heckklappe beobachten zu können.

Bei der Wahl des Schlafplatzes habe ich die Kissenschlacht auf ganzer Linie gnadenlos verloren: Lara schläft lieber im Bett als auf Kissen, Decken oder in Körbchen vor dem Bett. Wie sollte ich es übers Herz bringen, ein so kleines, flauschiges, kuschelbedürftiges, wohlriechendes, nicht mal fusselndes, nicht schnarchendes und ruhig schlafendes, zauberhaftes Wesen aus dem Bett verbannen? Unmöglich!!! Der Blick war nicht auszuhalten, wenn sie vor dem Bett saß, als laste alles Leid der Welt auf ihren kleinen Schultern. Also schläft sie jetzt auf der Bettdecke am Fußende, immer an ein Bein gekuschelt. Denke, sie hat es auch mehr als verdient, dass sie es so schön wie möglich hat. Hat ja leider schon ganz andere Zeiten erlebt... Übrigens schläft sie gerne auf dem Rücken und streckt hin und wieder die Vorderbeine in die Luft. Ein Bild zum Schmunzeln! Ein Frühaufsteher ist sie auch nicht.

Als der Schnee lag, hatte sie riesigen Spaß: Es war nur noch weißer Hund in weißer Schneewolke zu sehen, so flink war sie unterwegs. Sie schlitterte und schlug Haken, tobte in großen Kreisen um mich herum, pflügte Schnee und Erdreich mit dem Näschen um, so dass sie nach den Ausflügen einen kleinen schlammigen Damenbart trug. Nicht sehr dekorativ, aber total niedlich ;-)

Pflegeleicht ist Lara im wahrsten Sinne des Wortes: Sie genießt es gebürstet zu werden. Baden bzw. abduschen ist auch völlig unproblematisch und der Hit ist, dass sie sich gerne trocken fönen lässt. War reiner Zufall, daß ich das rausfand. Wir waren beim Abendspaziergang in einen heftigen Regenschauer gekommen und beide richtig nass geworden. Bin dann zu Hause ins Bad, um mir die Haare zu fönen, Lara kam sofort hinterher und schaute mich fragend an. Als ich den Fön auf sanfter Stufe in ihre Richtung hielt, drehte sie sich sogar so, wie sie getrocknet werden wollte. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus!

Jeder Tag mit Lara ist ein Geschenk: Sie bringt jede Menge Bewegung und Freude ins Leben und ich kann es mir ohne den kleinen spanischen Sonnenschein nicht mehr vorstellen. Es ist so schön, dass wir dank der "Vier-Tatzen" zueinander gefunden haben!

Zuhause gesucht

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